Liebe Veranstaltende, liebe Kulturschaffende,

Wir planen 2026 den Start unseres neuen Zertifikatskurses „Ansprechperson für Inklusion auf Veranstaltungen“ im Rahmen von FairWeg – Fairanstalten für alle, durchgeführt von der Lokalen Agenda 21 Trier unter Förderung der Aktion Mensch. Dieser Kurs soll in vier ganztägigen Modulen über ein Jahr hinweg Wissen und Praxis verbinden – und Sie als lokale Expert:innen unterstützen.

Bleiben Sie Up-to-Date

Wenn Sie über den Start der Fortbildungsreihe (Ende Februar), künftige Termine, Inhalte und hilfreiche Materialien informiert werden möchten, können Sie sich hier für unseren Newsletter anmelden.

Gestalten Sie selbst

Um diesen Kurs möglichst praxisnah zu gestalten, möchten wir Ihre Perspektive einbeziehen. Bitte nehmen Sie sich daher ein paar Minuten Zeit für unsere Umfrage.

Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie mitmachen – sei es durch Teilnahme an der Umfrage, Anmeldung zum Newsletter oder Interesse am Zertifikatskurs! Für Fragen und Anmerkungen stehen wir gerne zur Verfügung. Und falls das Thema für Sie selbst gerade nicht relevant ist, freuen wir uns, wenn Sie die Informationen in Ihren Netzwerken weitergeben oder an interessierte Kolleg:innen und Partner:innen weiterleiten.

Dieses Projekt entsteht in Kooperation mit dem Ministerium für Familie, Frauen, Kultur und Integration und wird gefördert von der Aktion Mensch.

Neue Video-Reihe: Inklusiver feiern – Kultur für alle zugänglich machen

Kulturelle Teilhabe soll für alle Menschen selbstverständlich sein. Doch noch immer stoßen viele auf Barrieren, wenn sie Veranstaltungen besuchen möchten. Mit einer neuen Video-Reihe zeigt die Lokale Agenda 21 Trier gemeinsam mit fünf Expert:innen, wie Inklusion und Barrierefreiheit konkret gedacht und umgesetzt werden können.

Die Beiträge machen deutlich: Ein offenes Miteinander, Bewusstsein für unterschiedliche Bedürfnisse und das Stichwort Awareness sind entscheidend, wenn Kultur wirklich inklusiv sein soll.

Fünf Perspektiven – fünf Erfahrungen

Die Videos beleuchten verschiedene Facetten eingeschränkter kultureller Teilhabe:

Im abschließenden Video stellen alle Expert:innen die zentrale Frage: Was bedeutet „inklusive Kultur“ für dich? – und geben persönliche Antworten, die zum Nachdenken anregen.

Praktische Tipps für mehr Teilhabe

Neben den Erfahrungsberichten liefern die Videos konkrete Handlungsempfehlungen: kleine, oft einfache Schritte, die bestehende Barrieren abbauen und Veranstaltungen für alle zugänglich machen. Kulturschaffende, Vereine und Initiativen erhalten so wertvolle Impulse, wie sie ihre Angebote inklusiver gestalten können.

Hintergrund

Die Reihe „Inklusiver feiern“ ist Teil des Projekts FairWeg, das Veranstaltungen in und um Trier nachhaltiger und inklusiver machen möchte. Gefördert wird das Angebot durch Barrierefrei, Inklusiv & Fair im Rahmen von FairWeg – unterstützt von der Aktion Mensch. Alle Videos und weitere Hintergrundinformationen sind auf www.fairweg.info/inklusiver-feiern abrufbar!

In Kooperation mit:

Unsere Fortbildungsreihe "Inklusiv Veranstalten" unseres Projekts FairWeg - Fairanstalten für alle neigt sich nun dem Ende zu. Bei der letzten Fortbildung ging es um das Thema "Kultur für und mit allen gestalten - Vom Zusammenspiel guter Kommunikation und gelingender Praxis". Die Fortbildungen dienten dazu, gemeinsam mit Kulturschaffenden und Expert:innen für Barrieren auf Veranstaltungen zu sensibilisieren und aufzuklären, um diese dann abbauen zu können.

Als Referentin hatten wir wieder Karoline Hinkfoth zu Besuch. Karoline hat Erziehungswissenschaften und Philosophie studiert und ist zertifizierte Coachin für Positive Psychologie (DGPP). Seit 2019 arbeitet sie freiberuflich und setzt sich für Antidiskriminierung und Solidarität ein. Neben Vorträgen und Seminaren bietet Karoline auch inklusive Tanzworkshops an.

Diesmal gab es nicht ,wie gewohnt von unseren Workshops, einen Selbsterfahrungsteil während der Fortbildung. Sondern der Fokus lag auf dem Input unserer Referentin und dem Austausch miteinander. Zuvor hatte Karoline in ihrem Vortrag über mögliche Diskriminierungen und Barrieren aufgeklärt und welche Ansätze und Möglichkeiten es gibt, um diese abzubauen. In diesem Rahmen konnten die 12 Teilnehmenden Fragen stellen und nach individuellen Lösungen suchen. Abschließend konnten die Teilnehmenden sich bei Getränken und Teilchen untereinander austauschen und ins Gespräch kommen.

Im Rahmen des Workshops haben wir unsere druckfrischen Praxishandbücher "Inklusiver Veranstalten" und die Awareness-Koffer vorgestellt.

Tacheles - das inklusive Medienteam hat die Fortbildung medial begleitet, dort wird es auch einen Bericht über den Workshop geben. Zu den vorherigen Fortbildungsveranstaltungen zu Seh- und Hörbeeinträchtigungen sowie Barrierefrei Bewegen findet ihr bei Tacheles ebenfalls Berichte.

Seit 2020 widmen wir uns mit unserem Bildungs- und Netzwerkprojekt "FairWeg - Fairanstalten für alle!" dem Themenfeld des nachhaltigen und inklusiven Veranstaltens. Dass diese langjährige und ergebnisreiche Arbeit gesehen wird, freut uns ungemein - so war es uns eine große Freude, der Einladung zur ersten Landeskulturkonferenz des Landes Rheinland-Pfalz in Worms am 02. Oktober 2024 zu folgen und einen Workshop zum Thema 'Nachhaltige Veranstaltungsplanung' zu halten.

Das Ministerium für Familie, Frauen, Kultur und Integration richtete die gut besuchte und inhaltlich breit aufgestellte Konferenz in Kooperation mit der Stadt Worms unter dem Schwerpunktthema „Green Culture“ aus. Das Angebot einer jährlichen Landeskulturkonferenz ist dabei ein Ergebnis der Kulturentwicklungsplanung Rheinland-Pfalz (KEP). Stellvertretend für die Lokale Agenda 21 Trier waren Svantje Hoefert und Adrian Donath im Konferenzzentrum "Das Wormser" in der Welterbestadt am anderen Ende des Bundeslands vertreten.

Herzstück der durch Keynotes, Best Practice-Vorstellungen und Talks gerahmten Veranstaltung waren insgesamt vier Workshops am Nachmittag. Unser Projektteam betreute gemeinsam mit Jana Fuhrmann von pop.RLP eine Einheit zum Schwerpunkt "Green Events - Leitfaden zum nachhaltigen Veranstaltungsmanagement" - ein Bereich, in dem Erfahrung und Expertise aus der bisherigen Projektarbeit ebenso zum Tragen kam, wie eigene Erfahrungen aus den letzten Jahren, etwa dem FairWegFestival im Juni 2024.

Wir freuen uns sehr, dass die durch gleich zwei Landesministerinnen, namentlich Kulturministerin Katharina Binz und Klimaschutzministerin Katrin Eder, bereicherte Veranstaltung ein starkes Zeichen aus Rheinland-Pfalz sendet: Der Kulturbetrieb braucht nachhaltige Strukturen, ökologisch und ökonomisch, ebenso wie sozial - und ihm kommt ein enormes Transformations- und Vermittlungspotential in Sachen nachhaltiger Entwicklung zu.

Mehr zu unserem Projekt FairWeg und zum Leitfaden für nachhaltige Veranstaltungen in Trier gibt es unter www.fairweg.info.

Am 22. Juni ist das FairWeg-Festival. Das Festival findet im Palastgarten und im Queergarten statt. Es gibt Info-Stände von Vereinen und Organisationen. An den Ständen gibt es Aktionen zum mitmachen. Im Queergarten steht eine Bühne. Auf der Bühne gibt es Musik und abends ein Quiz. Das Festival beginnt um 11 Uhr morgens. Das Ende ist um 22 Uhr abends.

Im Queergarten gibt es Getränke und Essen. Im Palastgarten gibt es einen Stand mit veganer Pizza.

Musik:

Barriere-Freiheit

Das Festivalgelände hat keine Treppen oder Stufen. Es gibt Möglichkeiten zum Sitzen:

Neben dem Festivalgelände gibt es eine öffentliche Toilette. Die Toilette ist im Eingang vom Parkhaus Konstantin Basilika. In der Toilette ist eine Behinderten-Toilette, für die Behinderten-Toilette braucht man einen Euro-Schlüssel. Auf dem Festivalgelände gibt es zwei barrierefreie mobile Toiletten.

Weg

Es gibt zwei Bushaltestellen: Mustorstraße und Kaiserthermen. Zu der Mustorstraße fahren die Busse 81, 84 und 85. Zu den Kaiserthermen fahren die Busse 81, 82, 84, 85. Der Hauptbahnhof ist 750m weit weg. Parkplätze gibt es in dem Parkhaus Konstantin-Basilika.

Svantje Hoefert beantwortet Fragen. Svantjes E-Mail-Adresse ist hoefert@la21-trier.de und ihre Telefonnummer ist +49 651 60 344 299.

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