Wir freuen uns sehr, ankündigen zu können, dass unsere neue Workshopreihe 2026 „Ansprechperson für Inklusion auf Veranstaltungen“ mit einem offiziellen Zertifikat abgeschlossen werden kann. Damit möchten wir das Engagement der Teilnehmenden sichtbar würdigen und gleichzeitig die Qualität der Qualifizierung unterstreichen.

So baut sich die Workshopreihe auf

Die Qualifizierung besteht im kommenden Jahr aus:

Die Module greifen inhaltlich ineinander und vermitteln pro Themengebiet das praktische und theoretische Wissen, das zukünftige Ansprechpersonen benötigen, um Veranstaltungen inklusiver, barriereärmer und nachhaltiger auszurichten. Die digitalen Termine dienen dem Austausch und der Vernetzung untereinander.

Teilnahmevoraussetzungen für das Zertifikat

Damit das Zertifikat vergeben werden kann, ist eine Mindestteilnahmequote erforderlich.
Geplant ist, dass mindestens 80 % der Module besucht werden müssen. Dieses Modell sorgt dafür, dass alle Teilnehmenden eine solide und umfassende Qualifizierung erhalten.

Wie heißt das Zertifikat?

Der offizielle Titel lautet:

„Ansprechperson für Inklusion auf Veranstaltungen“

Dieses Zertifikat bestätigt, dass die teilnehmende Person…

Was steht auf dem Zertifikat?

Unser Zertifikat enthält folgende Angaben:

Damit ist das Zertifikat nicht nur ein Nachweis über Teilnahme, sondern auch ein sichtbares Qualitätsmerkmal für Personen, die in Vereinen, Kommunen, Kulturinstitutionen, Veranstaltungsbüros oder Projekten inklusiver arbeiten möchten.

Liebe Veranstaltende, liebe Kulturschaffende,

Wir planen 2026 den Start unseres neuen Zertifikatskurses „Ansprechperson für Inklusion auf Veranstaltungen“ im Rahmen von FairWeg – Fairanstalten für alle, durchgeführt von der Lokalen Agenda 21 Trier unter Förderung der Aktion Mensch. Dieser Kurs soll in vier ganztägigen Modulen über ein Jahr hinweg Wissen und Praxis verbinden – und Sie als lokale Expert:innen unterstützen.

Bleiben Sie Up-to-Date

Wenn Sie über den Start der Fortbildungsreihe (Ende Februar), künftige Termine, Inhalte und hilfreiche Materialien informiert werden möchten, können Sie sich hier für unseren Newsletter anmelden.

Gestalten Sie selbst

Um diesen Kurs möglichst praxisnah zu gestalten, möchten wir Ihre Perspektive einbeziehen. Bitte nehmen Sie sich daher ein paar Minuten Zeit für unsere Umfrage.

Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie mitmachen – sei es durch Teilnahme an der Umfrage, Anmeldung zum Newsletter oder Interesse am Zertifikatskurs! Für Fragen und Anmerkungen stehen wir gerne zur Verfügung. Und falls das Thema für Sie selbst gerade nicht relevant ist, freuen wir uns, wenn Sie die Informationen in Ihren Netzwerken weitergeben oder an interessierte Kolleg:innen und Partner:innen weiterleiten.

Dieses Projekt entsteht in Kooperation mit dem Ministerium für Familie, Frauen, Kultur und Integration und wird gefördert von der Aktion Mensch.

Neue Video-Reihe: Inklusiver feiern – Kultur für alle zugänglich machen

Kulturelle Teilhabe soll für alle Menschen selbstverständlich sein. Doch noch immer stoßen viele auf Barrieren, wenn sie Veranstaltungen besuchen möchten. Mit einer neuen Video-Reihe zeigt die Lokale Agenda 21 Trier gemeinsam mit fünf Expert:innen, wie Inklusion und Barrierefreiheit konkret gedacht und umgesetzt werden können.

Die Beiträge machen deutlich: Ein offenes Miteinander, Bewusstsein für unterschiedliche Bedürfnisse und das Stichwort Awareness sind entscheidend, wenn Kultur wirklich inklusiv sein soll.

Fünf Perspektiven – fünf Erfahrungen

Die Videos beleuchten verschiedene Facetten eingeschränkter kultureller Teilhabe:

Im abschließenden Video stellen alle Expert:innen die zentrale Frage: Was bedeutet „inklusive Kultur“ für dich? – und geben persönliche Antworten, die zum Nachdenken anregen.

Praktische Tipps für mehr Teilhabe

Neben den Erfahrungsberichten liefern die Videos konkrete Handlungsempfehlungen: kleine, oft einfache Schritte, die bestehende Barrieren abbauen und Veranstaltungen für alle zugänglich machen. Kulturschaffende, Vereine und Initiativen erhalten so wertvolle Impulse, wie sie ihre Angebote inklusiver gestalten können.

Hintergrund

Die Reihe „Inklusiver feiern“ ist Teil des Projekts FairWeg, das Veranstaltungen in und um Trier nachhaltiger und inklusiver machen möchte. Gefördert wird das Angebot durch Barrierefrei, Inklusiv & Fair im Rahmen von FairWeg – unterstützt von der Aktion Mensch. Alle Videos und weitere Hintergrundinformationen sind auf www.fairweg.info/inklusiver-feiern abrufbar!

In Kooperation mit:

Auf Veranstaltungen sollen sich alle wohl und sicher fühlen – um diesem Ziel näherzukommen, braucht es durchdachte Hilfsangebote für Events aller Art. Dabei ist das Stichwort Awareness, also die Möglichkeit zur Ansprache und Hilfestellung für Gäste in erlebten Diskriminierungssituationen, in aller Munde. Und wir von der Lokalen Agenda möchten Veranstaltenden helfen, möglichst niedrigschwellig Awareness-Arbeit mit unserem neuen Projekt „Awareness-Koffer“ zu ermöglichen.

Der Awareness-Koffer bündelt viele verschiedenen Hilfsmittel, die die Awareness-Arbeit auf Veranstaltungen unterstützen kann. Awareness-Arbeit unterstützt bei Erfahrungen mit diskriminierendem Verhalten und dem Überwinden von räumlichen oder kommunikativen Barrieren, damit möglichst sichere Räume geschaffen werden können. Mit dabei sind zum Beispiel Hygieneartikel und Erste-Hilfe-Material, Awareness-Weste für die Sichtbarkeit oder auch eine Power-Bank sowie Zeige-Wörterbuch.

Insgesamt gibt es zehn Koffer, die auf zehn zentrale Anlaufstellen in Trier verteilt sind und dort ausgeliehen werden können. Mit dabei als Ausleihstellen sind die DKJS, Ehrenamtsagentur, Friedens- & Umweltzentrum, Kulturkarawane, Landesmuseum, triki-Büro, SCHMIT-Z und wir von der Agenda.

Auf der Webseite fairweg.info/awarenesskoffer gibt es weitere Informationen zum Koffer und eine Übersicht mit den Anlaufstellen sowie Kontaktdaten.

Unsere Fortbildungsreihe "Inklusiv Veranstalten" unseres Projekts FairWeg - Fairanstalten für alle neigt sich nun dem Ende zu. Bei der letzten Fortbildung ging es um das Thema "Kultur für und mit allen gestalten - Vom Zusammenspiel guter Kommunikation und gelingender Praxis". Die Fortbildungen dienten dazu, gemeinsam mit Kulturschaffenden und Expert:innen für Barrieren auf Veranstaltungen zu sensibilisieren und aufzuklären, um diese dann abbauen zu können.

Als Referentin hatten wir wieder Karoline Hinkfoth zu Besuch. Karoline hat Erziehungswissenschaften und Philosophie studiert und ist zertifizierte Coachin für Positive Psychologie (DGPP). Seit 2019 arbeitet sie freiberuflich und setzt sich für Antidiskriminierung und Solidarität ein. Neben Vorträgen und Seminaren bietet Karoline auch inklusive Tanzworkshops an.

Diesmal gab es nicht ,wie gewohnt von unseren Workshops, einen Selbsterfahrungsteil während der Fortbildung. Sondern der Fokus lag auf dem Input unserer Referentin und dem Austausch miteinander. Zuvor hatte Karoline in ihrem Vortrag über mögliche Diskriminierungen und Barrieren aufgeklärt und welche Ansätze und Möglichkeiten es gibt, um diese abzubauen. In diesem Rahmen konnten die 12 Teilnehmenden Fragen stellen und nach individuellen Lösungen suchen. Abschließend konnten die Teilnehmenden sich bei Getränken und Teilchen untereinander austauschen und ins Gespräch kommen.

Im Rahmen des Workshops haben wir unsere druckfrischen Praxishandbücher "Inklusiver Veranstalten" und die Awareness-Koffer vorgestellt.

Tacheles - das inklusive Medienteam hat die Fortbildung medial begleitet, dort wird es auch einen Bericht über den Workshop geben. Zu den vorherigen Fortbildungsveranstaltungen zu Seh- und Hörbeeinträchtigungen sowie Barrierefrei Bewegen findet ihr bei Tacheles ebenfalls Berichte.

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