Mit unserem Projekt FairWeg zeigen wir immer wieder neue Perspektiven, Chancen und Tools, mit denen Veranstaltungen zukunftsfähig werden können. Ein besonderes cleveres Werkzeug ist die Anwendung KlimaTeller des Vereins Nahhaft e.V.. Und genau deswegen haben wir ihren Mitarbeiter Victor Smolinski gebeten, uns mehr über die App und über das Thema Nachhaltige und Klimafreundliche Küche im großen Ganzen zu erzählen.

Herausgekommen ist ein spannender und motivierender Vortrag, den wir euch hier gerne präsentieren. Mehr Infos zu den einzelnen Themen findet ihr unter folgenden Links:

// FairWeg wird durch Engagement Global mit ihrer Servicestelle Kommunen in der Einen Welt (SKEW) mit Mitteln des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) und durch das Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau Rheinland-Pfalz gefördert.

Auch wenn Veranstaltungen momentan meist digital stattfinden müssen, können wir uns bestimmt alle an die letzten Konzerte, Festivals oder andere Versammlungen erinnern. Die Stimmung ist super, die Musik genau trifft genau unseren Geschmack und dann gehen wir zum Essens- oder Getränkestand und können kaum etwas ohne Einwegverpackungen erhalten. Aber geht das nicht auch nachhaltiger und ist der meiste Müll nicht sogar vermeidbar? Um eine Antwort zu finden, haben wir uns einige Fragen gestellt:

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Die Lokale Agenda hat für ihr FairWeg-Projekt einen Leitfaden erstellt, der die wichtigsten Themen im nachhaltigen Veranstaltungsmanagement einfach erklärt. Um herauszufinden, ob unsere Ideen in der Stadt Anklang finden, haben wir uns bei Triers Veranstalter:innen umgehört und kamen zu interessanten Ergebnissen.

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Ostern steht schon vor der Tür. Ein Fest voller Süßigkeiten, Geschenken und Schokolade in den verschiedensten Formen und Geschmacksrichtungen. An Ostern isst jeder Deutsche im Durchschnitt 1 Kilogramm Schokolade, das ist weitaus mehr als im restlichen Jahr. 

Die Frage bleibt natürlich trotzdem, wo und wie wird unsere Oster-Schokolade hergestellt und wie fair und nachhaltig ist diese? 

In der Produktion von Schokolade und dem Anbau von Kakao sollte auf einen fairen und nachhaltig verträglichen Anbau gesetzt werden. 

Aus nachhaltiger Perspektive ist die Zerstörung des Regenwaldes für den Kakao-Anbau besonders problematisch. Regenwald wird abgeholzt, um Anbaufläche für Kakao zu gewinnen. Kinderarbeit und unfaire Preise, die den Kakaobauer:innen gezahlt werden, sorgen für einen sozial und nachhaltig unverträglichen Anbau. Eine Existenzssicherung für die Kakaobauer:innen ist nicht gewährleistet. 

Politisch kann ein Lieferkettengesetz einen nachhaltigeren und sozial verträglicheren Anbau und Produktion gewährleisten. In Deutschland wurde durch die Bundesregierung ein Gesetzesentwurf für ein deutsches Lieferkettengesetz eingebracht. In diesem steht, dass das Lieferkettengesetz erst für Unternehmen ab 3.000 Mitarbeitenden und nur für die eigene Lieferkette gilt.

Um Aufmerksamkeit für ein effektives und durchsetzungsstarkes Lieferkettengesetz zu schaffen, haben wir uns der Aktion Faule Eier von Inkota angeschlossen und Briefe an unsere Abgeordneten im Wahlkreis Trier verteilt, um auch bei ihnen Aufmerksamkeit für ein durchsetzungsstarkes Lieferkettengesetz zu schaffen. Ab April verhandeln die Abgeordneten im Bundestag über ein Lieferkettengesetz für Deutschland und können sich für ein starkes Lieferkettengesetz einsetzen.

Wir schließen uns den Forderungen an und fordern ein starkes Lieferkettengesetz, das für alle Unternehmen mit mehr 250 Mitarbeiter:innen und für die gesamte Lieferkette gilt. Die UN-Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte, sowie zivilrechtliche Haftungsregelungen müssen geltend gemacht werden. Weiterhin muss eine nachhaltige Agrarforstwirtschaft beachtet werden. 

Aber was können wir bis dahin machen, damit wir als Konsument:innen diese problematischen Anbaubedingungen nicht unterstützen? Wir können fair zertifizierte Schokolade kaufen z.B. im Weltladen Trier kaufen, um so die Kakao-Bauer:innen durch einen fairen Preis zu unterstützen. Wenn ihr mehr zu den einzelnen Labels wissen wollte, seht euch gerne unseren Blogbeitrag zu fairem Handel an. 

Ihr wollt wissen, wie es um euren Oster-Schoko-Hasen steht? Dann schaut euch den Schoko-Check 2021 von Inkota an. Dort werden die verschiedenen Hersteller:innen nach den verschiedensten Kriterien zum nachhaltigen Anbau, wie Einhaltung der Menschenrechte oder nachhaltige Agrarforstwirtschaft. 

Um Inkota zu zitieren: „Augen auf beim Schokokauf“. Wir wünschen euch nun ein schönes und vor allem faires Osterwochenende

Kurzlebige und unfair produzierte Mode wird auch Fast Fashion genannt. Was diese mit Menschenrechten und unserem Klima zutun hat und wieso wir nicht nur privat, sondern auch bei der Arbeitskleidung auf Nachhaltigkeit und faire Herstellung achten sollten, erfahrt ihr in diesem Artikel.

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Eines der bekanntesten Themen, wenn es um die Reduzierung von CO2-Emissionen geht, ist die Wahl des Verkehrsmittels. Zwischen dem Fahrrad, Bus, Zug, zu Fuß oder dem Auto, fällt die Wahl meist auf letzteres. Doch warum nicht einfach den ÖPNV benutzen? Und das sogar gratis!

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Nachhaltig fairanstalten in Trier und Region.
Leitfaden PDF 
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