Unter Schirmherrschaft von Ministerpräsidentin Malu Dreyer

Am 22. Juni 2024 zeigen wir Trier, wie viel Spaß nachhaltige und inklusive Events machen – mit dem FairWegFestival rund um den Queergarten! Im Herzen der Stadt lädt die Lokale Agenda 21 in Kooperation mit dem SCHMIT-Z zu einem bunten Mix aus Live-Musik, Mitmach-Aktionen und sommerlichem Entspannen ein. Und das natürlich kostenlos!

Auf der Bühne mit dabei sind unter anderem unsere liebste Trierer Musik-Comedienne Coremy, die Mainzer Singer-Songwriterin Hanne Kah, die Trierer Lokalmatadore Papertones und die mit Abstand beste inklusive Band unserer Stadt, ALP!NA WE!SS BESCHE!D! Und damit nicht genug: Am Abend erwarten euch bei einer XXL-Ausgabe unserer legendären Quizabende fantastisch knobelige Fragen und tolle Preise – präsentiert von eurem liebsten Moderationsduo, Svantje & Adrian.

Beim FairWegFestival setzen wir alles daran, möglichst nachhaltig und barrierearm zu veranstalten – ob beim Thema Energie und Klima, in Sachen Essen und Trinken oder was Zugänglichkeit angeht: Hier seht ihr, wie die Events von morgen aussehen können. Und auch große und kleine Spielkinder kommen auf ihre Kosten, dank coolen Aktionen auf der Festivalwiese mit viel Spiel und Spaß.

Also: Seid dabei und macht den Palastgarten mit uns zum Festival-Spot!

Das FairWegFestival wird ermöglicht durch die Aktion Mensch und die Stadt Trier. Der Agenda-Quizabend findet in Kooperation mit der Heinrich-Böll-Stiftung Rheinland-Pfalz statt. Mehr Infos zum Projekt FairWeg findet ihr unter www.fairweg.info.

Unsere Sponsor:innen, Supporter und Fördergebende

Ohne Unterstützer:innen aus der Region wäre ein Tag wie das FairWegFestival natürlich gar nicht möglich - umso schöner, dass wir uns auf tollen Support von engagierten Unternehmen und Einrichtungen aus der Region Trier verlassen können. Wir bedanken uns sehr bei allen Sponsorinnen und Sponsoren fürs Möglichmachen und Unterstützen!

Über verbesserte Strategien gegen sexualisierte Gewalt informierten sich Vereine, Institutionen und Initiativen der Trierer Kulturszene in einem Workshop zu „Awareness“ auf Veranstaltungen. Für die Info-Runde zum Thema „Awareness“, zu der das Amt für Stadtkultur und Denkmalschutz in die Tufa eingeladen hatte, konnte die kompetente Mitwirkung des Teams von „Save the Night“, einem Projekt der Feministischen Vernetzung Trier, und des Frauennotrufs gewonnen werden. „Save the Night“ unterstützt Veranstalterinnen und Veranstalter und alle, die im Nachtleben arbeiten, mit „Awareness“-Schulungen zu sexualisierter Gewalt.

Im Fokus standen die Vermittlung von Grundlagenwissen zur „Awareness“-Arbeit und der Austausch zu wirksamen Strategien und Lösungen im Umgang mit sexuellen Übergriffen. Gemeinsam mit Lotte Steinhauer und Sophia Kramer von „Save the Night“, Angelika Winter und Tanja Gotthard, die als Frauen- und als Gleichstellungsbeauftragte in der Stadtverwaltung für diesen Themenkomplex zuständig sind, und Kulturdezernent Markus Nöhl diskutierten die Anwesenden ihre Erfahrungen und Perspektiven. Alle konnten wertvolle Erkenntnisse und konkrete Handlungsempfehlungen gewinnen, die nun in die Praxis umgesetzt werden sollen. Zum Beispiel sollen künftig auf Großveranstaltungen verstärkt „Awareness“-Teams zur Krisenintervention vor Ort sein. Das positive Feedback der Teilnehmenden bestätigt den Bedarf und die Wichtigkeit, zu diesem Thema in den Austausch zu treten.

Kulturdezernent Markus Nöhl zeigte sich erfreut über das Engagement und die Bereitschaft, aktiv an einer bewussteren Kulturszene mitzuwirken: „Wir wollen freudige und sichere Veranstaltungen in Trier, auf denen sich jeder wohlfühlt. Mit Hilfe der praxisnahen Tipps von Save the Night‘ können wir gemeinsam weiter an einer Veranstaltungskultur arbeiten, in der sich alle Besucherinnen und Besucher sicher und willkommen fühlen und in der übergriffiges Verhalten nicht geduldet wird.“ So arbeitet die Stadtverwaltung aktuell an Handlungsempfehlungen für Veranstalterinnen und Veranstalter, die bei der Organisation von Events Hilfestellungen zum Thema „Awareness“ geben sollen. 

Text: Presseamt Stadt Trier (pe) | Foto: Kulturdezernat Stadt Trier

Am 22. Juni 2024 zeigen wir Trier, wie viel Spaß nachhaltige und inklusive Events machen – mit dem FairWegFestival rund um den Queergarten! Damit auch alle teilnehmen und sich wohlfühlen können, haben wir hier einige Infos zum Hinkommen und Rumkommen zusammengestellt.

Anfahrt und Übersicht

Der Queergarten und die Wiese davor sind gut erreichbar, sowohl mit dem Bus, als auch mit dem Fahrrad, Rollstuhl, Auto oder zu Fuß. Die nächsten Bushaltestellen sind Mustorstraße (SWT-Buslinien 81, 84, 85) bzw. Kaiserthermen (SWT-Buslinien 81, 82, 84, 85). Infos zu Abfahrtszeiten und weiteren Verbindungen gibt es bei der Fahrplanauskunft des VRT.

Der Trierer Hauptbahnhof ist zu Fuß etwa 750 Meter vom Queergarten entfernt.

Fahrrad-Abstellplätze gibt es ausreichend am Willy-Brandt-Platz und angrenzend vor dem Gebäude der Kreisverwaltung Trier-Saarburg.

PKW-Parkplätze gibt es kostenpflichtig direkt nebenan im Parkhaus Konstantin-Basilika (Mustorstraße 10, 54290 Trier). Informationen zu den rund um den Palastgarten verfügbaren Behindertenparkplätzen finden Sie hier auf der Website der Stadt Trier.

Barrierefreiheit + Toiletten

Das Festivalgelände ist barrierearm zugänglich, es gibt vor Ort keine Treppen oder Stufenaufgänge. Es gibt vor Ort Sitzgelegenheiten in Form von Biertischgarnituren, Stehtischen und Liegestühlen.

Die nächste öffentliche Toilette befindet sich unmittelbar am Festgelände im Eingangsbereich des Parkhaus Konstantin-Basilika, hier ist eine mit Euro-Schlüssel zugängliche Behindertentoilette verfügbar. Außerdem stehen vor Ort zwei barrierefreie mobile Toiletten zur Verfügung.

Ansprechperson bei Fragen oder Rückmeldungen

Svantje Hoefert

FairWeg - Fairanstalten für alle!

hoefert@la21-trier.de | +49 651 60 344 299

Über den Play-Button könnt ihr euch den Text auch vorlesen lassen!

In aller Frühe machte sich unser FairWeg-Team am vergangenen Dienstag von Trier aus auf den Weg in Richtung Landeshauptstadt. Und das mit gutem Grund, denn in Mainz stand die RENN.West Arena 2023 an, im Rahmen derer auch die ausgezeichneten Projekten des Wettbewerbs Projekt Nachhaltigkeit gewürdigt werden sollten - und FairWeg war wunderbarerweise eines davon! In der Kategorie "Jetzt und vor Ort" ist das Projekt der einzige Preisträger aus Rheinland-Pfalz - eine riesige Ehre also, die gebührend gefeiert wurde.

Im Anschluss an die von RENN.West organisierte Tagung, vollgepackt mit spannenden Workshops und Vorträgen und ausreichend Zeit sich zu Vernetzen, fand die Preisverleihung für die vier Gewinner:innenprojekte statt. Um die Projekte auf eine kreative Art und Weise vorzustellen wurde Poetry Slammer Rainer Holl eingeladen. Für jedes der vier Projekte hat er eine eigene Laudatio verfasst. Eine tolle Würdigung für die Projekte.

Unser Projekt FairWeg setzt sich dafür ein, dass Veranstaltungen in und um Trier nachhaltiger und inklusiver werden. Ob in Form von Bildungsworkshop oder durch die Online-Plattform fairweg.info, versucht FairWeg auf verschiedensten Wegen Menschen aus der Kulturbranche für Themen wie Nachhaltigkeit und Inklusion zu sensibilisieren. Daraus ist 2021 gemeinsam mit der Stadt Trier und der Trier Tourismus und Marketing GmbH der Leitfaden für nachhaltige Veranstaltungen entstanden, der seitdem schon in ganz Deutschland Anwendung findet.

Neben FairWeg wurden noch drei weitere Projekte, zwei aus Hessen eins aus NRW, unter der Kategorie "Jetzt und vor Ort" ausgezeichnet. Dabei handelt es sich um tolle, kreative und trotzdem sehr unterschiedliche Projekte, bei der die Nachhaltigkeit im Zentrum steht. Zum Einen das Kultur- und Freizeitzentrum Marburg (KFZ) e. V. , mit der Veranstaltungsreihe nachhaltig@KFZ. Von Pflanzen-Info-Flohmärkten bis hin zu Klima Slams schaffen sie Angebote zu allen Schwerpunkten der Nachhaltigkeit und geben dadurch auch regionalen Projekten und Ideen eine Bühne. Durch das Projekt "100 nachhaltige Bauernhöfe" des Landesbetriebs Landwirtschaft Hessen erhalten Betriebe individuelle Beratung zur Weiterentwicklung der eigenen, nachhaltigen Produktionsansätze, sowie Zugang zu bedarfsgerechten Fortbildungs- und Vernetzungsangeboten. Bei dem dritten Projekt CSEQ@NRW, handelt es sich um ein studentisches Projekt welches die optimierte Herstellung und Nutzung von Pflanzenkohle erforscht.

Wir freuen uns sehr über diese besondere Auszeichnung und sind voller Vorfreude Veranstaltungen auch in Zukunft für ALLE zugänglicher zu machen!

📸 ©RENN.west / Simon de Lima

Podiumsdiskussion am 17.11.2023, 18.00 Uhr im broadway

Sexuelle Belästigungen und Übergriffe im Kultur- und Medienbetrieb werden seit 2017 unter dem #metoo öffentlich gemacht und haben Sexismus und sexualisierte Gewalt in diesen Branchen ins Bewusstsein gerückt. Immer wieder werden Fälle von Übergriffen und Machtmissbrauch in Film, Theater, Medien und anderen Kultur- und Gesellschaftsbereichen bekannt. In einer Studie im Auftrag der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) gab über die Hälfte der weiblichen Befragten aus den Kultur- und Medienbranchen an, in den letzten drei Jahren sexuelle Belästigung erlebt zu haben.

Auch in der Musikbranche sind Einstellungen, Strukturen und Machtgefälle verbreitet, die Sexismus, abwerten und übergriffiges Verhalten gegenüber Mitarbeiter*innen, Fans und Veranstaltungsbesucher*innen begünstigen. Sexistische und Gewalt gegenüber Frauen verherrlichende Inhalte finden sich oft auch in den Texten von Schlager-, Rock-, Pop- und Rap Songs.

Mit dieser Info- Veranstaltung möchten wir als Stadt Trier genauer hinsehen, erkennen, aufklären und ein klares Zeichen gegen Sexismus setzen. .

Programm

Grußwort: Markus Nöhl, Dezernent für Kultur, Tourismus und Weiterbildung

Impulsreferat: Anna Groß, Referentin für die Musikbranche der MaLisa Stiftung

Es diskutieren: Angelika Winter, Frauenbeauftragte der Stadt Trier; Manfred Langner, Intendant Theater Trier; Ruth Petri, Frauennotruf Trier; Anna Groß, Referentin für die Musikbranche der MaLisa Stiftung; Maud Gladen, Rechtsanwältin

Moderation: Nadja Driessen, Stadt Trier

Eintritt frei!  Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Eine Kooperationsveranstaltung der Stadt Trier (Dezernat III, Frauenbeauftrage, Volkshochschule) und der Partnerschaft für Demokratie Trier.

Freitag, 17. November 2023, 18.00 Uhr im broadway filmtheater (Paulinstraße 18), Kino 1

Wann: Donnerstag, 09.11.23, 19:00 Uhr

Wo: Lesesaal der Wissenschaftlichen Bibliothek der Stadt Trier (Weberbach 25, 54290 Trier)

Wie: Anmeldung unter: anmeldung@agf-trier.de

Der Vortrag findet in der Veranstaltungsreihe des Trierer Bündnis gegen Antifeminismus statt und wird im Rahmen des Bundesprogramms "Demokratie leben" des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert. Mehr Infos bei der AG Frieden!

Nachhaltig fairanstalten in Trier und Region.
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